Artikel vom Februar 2012

Schreibtagebuch Tag 266: Schreiben geht wie von selbst

Berg-Peer Janine 9. Februar 2012

kein Chaos mehr. Alles ist geordnet, der Bildschirm füllt sich. Und wenn ich es alles noch mal lese, gefällt es mir sehr gut. Auch solche Tage gibt es, davon bitte noch mehr. Das wars für heute.

Nein, natürlich kommt noch ein Buchtipp. Großartig. Sage ich das eigentlich immer? Lest es doch selbst, ihr werdet schon das richtige Wort finden. Niemand kann psychische Krankheit und vor allem die Kommunikation unter den Durchgeknallten so eindrucksvoll, plastisch und erheiternd wiedergeben. Die Frau schreibt einfach zu gut. Und sie schreibt über ihr eigenes Duchgeknalltsein. Eine wunderbare Schriftstellerin. Nein, es reicht nicht, den Film zu sehen, ob wohl Angelina Jolie großartig war. Man muss es lesen.

Susanna Kaysen: Durchgeknallt

Quelle: Amazon

Schreibtagebuch Tag 268: Zu viel ist auch nicht gut – das findet Gunter Gabriel auch

Berg-Peer Janine 7. Februar 2012

Ihr wollt sicher wissen, wie viele Seiten ich in der Zwischenzeit geschrieben habe. Das sage ich gerne: 126 Seiten, also insgesamt. Das ist viel zu viel, denn ich bin immer noch am Anfang der Geschichte. Heute morgen saß ich verzweifelt vor allem dem Material und habe geordnet. Das gehört in Kapital 3 und das doch eher in Kapitel 5. Und immer muss ich mich entscheiden. Ich hasse Entscheidungen! Entscheiden heißt immer verzichten. Das muss weg. Der Abschnitt ist zu lang geraten, das gehört eigentlich überhaupt nicht ins Buch. Oder doch? Vielleicht weiter hintern? Oder als Vorwort?

Dann gucke ich mir einen Film zu m Thema an, habe ihn extra gekauft. Interessant. Sehr schön, bestätigt viel, was ich auch sagen möchte oder leider schon gesagt habe. Aber dann: Das sind ja noch ganz neue Aspekte, die ich auch noch berücksichtigen sollte. Ds muss ins Buch. Und wohin? Neues Kapitel? Wird das nicht zu viel? Aber würde es nicht fehlen?

Quelle: Amazon

Nur noch ganz schnell zwischendurch: Habe gerade die ganze Nacht durch ein Buch gelesen. Eigentlich finde ich so ruppige Titel abstoßend, aber es ist großartig. Diese schlimmen 50er Jahre und diese bösen stummen Männer, die aus dem Krieg kamen und zu Hause die Familie tyrannisierten! Von ihm habe ich gleich weider etwas gelernt. Sofort lesen ist meine Empfehlung. Artikel weiterlesen »