Kochen

Nie wieder Essen!

Berg-Peer Janine 25. Dezember 2011

Ich weiß, ihr habt alle mein Weihnachtsdinner gekocht.

Ich hatte das Glück, bei meiner Schwester von ihrem herrlich kochenden Ehemann bekocht zu werden: Jakobsmuscheln in Zitronenbutter und Hühnerbrühe als Starter, dann selbstgemachtes Rotkraut mit Rehrücken und Kartoffelbrei und dann ein von meiner Schwester nach altem Familienrezept hergestellter Quittenauflauf. Ja, ich weiß, klingt furchtbar, schmeckt aber herrlich, vor allem, weil sie auf meinen Wunsch noch eine leichte und gesüßte Schlagsahen dazu hergestellt hat. Wunderbar.

Und heute zum Frühstück First Flush Darjeeling Tee, dazu zwei 3,5 Minuten weich gekochte Eier im Glas und zwei Scheiben Toast mit Salzbutter und rotem Kaviar. das ist immer mein Geburtstags, Weihnachts- oder Osterfrühstück. Auch das war wunderbar.

Aber ab jetzt esse ich nie, nie wieder etwas. Und koche auch nicht mehr. Oder fast nie mehr, habe schon von Amazon ein Buch “Low Fat Chinese Cooking” erstanden und dazu noch “Loosing Weight with Ayurveda und Yoga”. Vor allem letztres ist sehr empfehlenswert. Gibt es auch auf deutsch.

Quelle: Amazon

Man soll nicht denken, dass Frau Dr. Verma empfiehlt, Gewicht durch regelmäßiges Yoga, tiefes Atmen und in die richtige Richtung gelenkte Energie zu verlieren. Nein, erklärt sie, das sei Unsinn. Auch ayurvedische Kost hilft nicht. Sondern wenig essen und d as Richtige essen. Und das Richtige beginnt schon früh morgen mit Kaligram, was einfach kleine schwarze Linsen sind mit so einem klitzekleinen weissen Fleckchen dran. Die soll man immer bereit haben, sie leicht kochen und sie gleich nach dem obligatorischen Glas warmen Wassers früh morgens vor sich hin mümmeln. Und tagsüber wird es auch nicht besser. Viel in Wasser gekochte grüne Bohnen, viel von diesem scheußlichen schwarzen Linsen. Und ihre Yogaübungen haben es auch in sich. Bei ihr ist Ayurveda keine sanfte Heilkunst mehr. Das ist schon wirklich Askese. So war das im Ayurveda Resort nie.

Obwohl auch da der sachliche Dr. Manosh mir nicht zu mehr Spiritualität verhelfen wollte, sondern meinte, ich sei zu dick und ich solle mich mehr bewegen.

So sind sie, die Inder.

 

 

 

 

Weihnachtsdinner 2011 – 2. Folge

Berg-Peer Janine 16. Dezember 2011

Wer wissen will, wie alles zubereitet wird, muss leider noch mal auf

www.janinebergpeer.de/blog

gehen. Aber es macht Spaß. Und viel Arbeit, ähnlich wie das Schreiben.

Hier einfach noch einmal Gänge des Weihnachtsdinners optisch: Crudités und Jakobsmuscheln hatten wir schon. Nun aber der Hautgang: Ist das was? Und nun die Ravioli.

Biohirsch an Sauerkirschsauce

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Cranberrysauce

Ravioli mit Steinpilzfüllung

 

 

 

 

 

 

 

 

Und jetzt der grüne Bohnensalat an Fetastreuseln:

Grüner Bohnensalat an Fetastreuseln

 

 

 

 

 

 

 

 

Nicht das Trinken vergessen: Nicht lange über Weinsorten nachdenken. Champagner einer einfachen aber ausgewählten Sorte passt zu allem. Und jeder mag es – er trinkt sich so weg. Von Anfang des Weihnachtsdinners an.

Champagner

 

 

 

 

 

 

 

 

Ins Zuckerkoma: Zitronen-Tartelettes und Mini Mousse au chocolat!

Zitronen-Tartelettes

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mini Mousse au Chocolat

 

 

 

 

 

 

 

 

Und wenn gar nichts mehr geht: Ein duftender Camembert an Baguette:

reifer Camembert

 

 

 

 

 

 

 

 

Als Abschluss Espresso mit Schokoladenkeks:

Espresso mit Schokoladenkeks

 

 

 

 

 

 

 

 

Das war´s, man soll es ja auch nicht übertreiben.

Happy Christmas!

 

 

 

 

 

Mein erster Egg Coddler, Teil 2

Berg-Peer Janine 20. November 2011

Warum ich die nächsten Bilder nicht mehr in den Artikel bekam, weil nur Gott. Oder WordPress. Aber ihr sollt doch in der Lage sen, das Gericht fertig zu kochen.

Wichtig: Der Wassertopf

 

Er muss übrigens nicht grün sein, sieht aber hübscher aus.

Und dann die Töpfchen hinein ins kalte Wasser. Mindestens 20 Minuten köcheln lassen, sonst habt ihr nachher eine suppige Angelegenheit. Es muss eben garen.

20 Minuten köcheln lassen

Mandela wartet aufs Fertigkochen

fast fertig

Hurrah!!!

Tja, das mit dem Bilder einfügen klappt noch nicht so ganz. Und das fertig Töpfchen müsst ihr gedanklich drehen. Hat auf jeden Fall toll geschmeckt.
Nun die wichtige Frage: Wer kennt sich mit NextGen Gallery aus??

und viel Pfeffer

Das war die Variante mit Shrimps und viel Sahne

Premiere: Mein erster Egg Coddler! Teil 1

Berg-Peer Janine 20. November 2011

habt ihr auch den Film Julia und Julia gesehen? Dann bleibt es einfach nicht aus, dass man sich sofort in die Küche stürzt, sämtliche Kochbücher aus den Regalen reisst, die letzte Brigitte durchforstet und nach dem ultimativen Rezept sucht.

Bei der Rezeptauswahl sind mit gewissen Grenzen gesetzt, weil ich mich gerade – mal wieder – zu einer low carb Diät entschlossen habe. Aber da ist ja immer noch viele möglich. Und beim herumstöbern stieß ich auf eine Egg Coddler, ehrlicherweise muss ihc sagen, dass ich in dem Ikarus-Design-Katalog auf den Eierkocher (= Egg Coddler) von Zeiss Jena gestoßen bin. Toll! Aber ich finde, extrem überteuert. Dann gibt es noch die britische Dorfvariante mit Blümchen oder Pflaumen, Gold- oder Silberrand und einem Porzellanknöpfchen obendrauf. Auch süß, wenn man Blümchen und Porzellanknöpfchen mag. Aber ebenfalls preislich überzogen. Ein Blick ins Internet und schon habe ich ein wunderbares Geschäft gefunden www.glaeserundflaschen.de in Berlin. Dort bekommt man die schönsten Gläschen und Väschen und Einweckgläser und Medzinfläschchen und Ölfläschchen und Essigkännchen – alles aus durchsichtigem oder apotherkerbraunenm Glas mit sehr überschaubaren Preisen.

Das gehört alles an Hardware dazu

Hardware fürs Egg Coddling

Wozu brauche ich einen Design Egg Coddler? Ein mittelgroßes Einmachglas tut es auch. Und dann brauche ich nur noch Eier, versteht sich, Frühlingszwiebeln, Hirschschinken, Krebsfleisch, Parmesankäse, Salz, Pfeffer, Sahne, Tomaten und Butter. Also alles,was ich ohnehin immer im Eisschrank habe. Zumindest, wenn ich vom Einkauf bei Aldi komme. Denn ich will zwei unterschiedliche Egg Coddler füllen: Eine Variante mit Ei, Hirschschinken, Frühlingszwiebeln, Tomaten und Parmesankäse und die andere mit Eiern, Frühlingszwiebeln, Krebsfleisch und Sahne. Und dann noch die Hardware.

Also das braucht man als Hardware: Töpfchen, Gummiband, Deckel, Butter und Parmesankäse.  Kochtopf fürs Wasserbad.  Und dann reibt man die beiden Glastöpfchen mit Butter aus. Ds klingt so einfach, aber in Wirklichkeit ist es eine elende Schweinerei, bei der man zum Schluss doch die Finger nehmen muss, sie tief in die Butter stecken und anschließend das alles an den Wänden des Töpfchen applizieren muss. Die Butterdose sieht hinterher nicht mehr wirklich proper aus und die Hände bekommt man nur noch mit einem aggressiven Reiniger wieder sauber.

2 Eier auf die Butter

Wenn die Butter erst mal drin ist, dann kommen die Eier obendrauf. Darauf dann die Tomatenstückchen, Schinkenwürfel oder eben die Variante mit Frühlingszwiebeln, Shrimp und Sahne. Einfach ausprobieren.
Immer dran denken: Das Wasser im vorbereiteten Topf darf noch nicht kochen. Die Egg Coddler müssen in kaltes Wasser auf den Herd gesetzt werden.
Aber nun kommen die schönen Zutaten: Wahlweise Tomaten oder Frühlingszwiebeln, oder beides, oder Shrimps oder Schinken oder Lauch oder Speck, was auch immer man mag.

Tomaten auf die Eier

Immer ordentlich rühren, damit sich alles schön vermischt, es soll ja eine angenehme, mousseartige Konsistenz werden nach dem Coddlen.

Obendrauf Parmesan

 

 

 

 

Alternativ: auch total lecker, ich habe beides probiert.

 

 

Alles gut durchrühren, Salz und Pfeffer dazu, ein Spritzerchen Tabasco, wenn man mag und dann ordentlich festzurren mit der ordentlich vorbereiteten Hardware: Gummi, Deckel  und Klämmerchen. Und nun kommt da Töpfchen oder die Töpfchen ins Wasserbad. Wer übrigens gedacht hat, dass Gerichte, die im Wasserbad gekocht werden, fettfrei seine, der hat sich getäuscht. Ich bitte, an die Butter zu denken.

Variante mit Shrimps und Frühlingszwiebel

Ordentlich festzurren

Linsensalat – sehr gut am verregneten Sommerabend

Berg-Peer Janine 5. September 2011

Heute mal etwas für alle, die bislang noch nicht kochen konnten. und die gerne Hülsenfrüchte essen. Vor allem diese wunderbaren kleinen Belugalinsen aus Frankreich.

Was ihr braucht:

500 g Belugalinsen (winzig, schwarz und meistens aus dem Reformhaus)

200 – 300 g Schafskäse

2 Möhren

1 – 2 rote Paprika

3 Frühlingszwiebeln

Petersilie oder

Sauerampfer, aber den habe nur ich auf meiner Terrasse

Belugalinsen sanft kochen lassen. Nein, ich weiß nicht, wie lange, ich probiere immer. Bitte nicht matschig werden lassen, es soll keine dicke deutsche Linsensuppe werden, sie müssen bissfest sein. In der Zwischenzeit die Möhren raspeln und die Paprika in sehr, sehr kleine viereckige Stückchen schneiden. Frühlingszwiebeln in kleinen Ringe schneiden. Mein Linsensalat

Den Schafskäse ebenfalls in kleine Würfelchen schneiden. Petersilie sehr fein hacken. Oder eben Sauerampfer, wenn man hat.

 

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