Reisen

Schreibtagebuch Tag 268: Zu viel ist auch nicht gut – das findet Gunter Gabriel auch

Berg-Peer Janine 7. Februar 2012

Ihr wollt sicher wissen, wie viele Seiten ich in der Zwischenzeit geschrieben habe. Das sage ich gerne: 126 Seiten, also insgesamt. Das ist viel zu viel, denn ich bin immer noch am Anfang der Geschichte. Heute morgen saß ich verzweifelt vor allem dem Material und habe geordnet. Das gehört in Kapital 3 und das doch eher in Kapitel 5. Und immer muss ich mich entscheiden. Ich hasse Entscheidungen! Entscheiden heißt immer verzichten. Das muss weg. Der Abschnitt ist zu lang geraten, das gehört eigentlich überhaupt nicht ins Buch. Oder doch? Vielleicht weiter hintern? Oder als Vorwort?

Dann gucke ich mir einen Film zu m Thema an, habe ihn extra gekauft. Interessant. Sehr schön, bestätigt viel, was ich auch sagen möchte oder leider schon gesagt habe. Aber dann: Das sind ja noch ganz neue Aspekte, die ich auch noch berücksichtigen sollte. Ds muss ins Buch. Und wohin? Neues Kapitel? Wird das nicht zu viel? Aber würde es nicht fehlen?

Quelle: Amazon

Nur noch ganz schnell zwischendurch: Habe gerade die ganze Nacht durch ein Buch gelesen. Eigentlich finde ich so ruppige Titel abstoßend, aber es ist großartig. Diese schlimmen 50er Jahre und diese bösen stummen Männer, die aus dem Krieg kamen und zu Hause die Familie tyrannisierten! Von ihm habe ich gleich weider etwas gelernt. Sofort lesen ist meine Empfehlung. Artikel weiterlesen »

Nie wieder Essen!

Berg-Peer Janine 25. Dezember 2011

Ich weiß, ihr habt alle mein Weihnachtsdinner gekocht.

Ich hatte das Glück, bei meiner Schwester von ihrem herrlich kochenden Ehemann bekocht zu werden: Jakobsmuscheln in Zitronenbutter und Hühnerbrühe als Starter, dann selbstgemachtes Rotkraut mit Rehrücken und Kartoffelbrei und dann ein von meiner Schwester nach altem Familienrezept hergestellter Quittenauflauf. Ja, ich weiß, klingt furchtbar, schmeckt aber herrlich, vor allem, weil sie auf meinen Wunsch noch eine leichte und gesüßte Schlagsahen dazu hergestellt hat. Wunderbar.

Und heute zum Frühstück First Flush Darjeeling Tee, dazu zwei 3,5 Minuten weich gekochte Eier im Glas und zwei Scheiben Toast mit Salzbutter und rotem Kaviar. das ist immer mein Geburtstags, Weihnachts- oder Osterfrühstück. Auch das war wunderbar.

Aber ab jetzt esse ich nie, nie wieder etwas. Und koche auch nicht mehr. Oder fast nie mehr, habe schon von Amazon ein Buch “Low Fat Chinese Cooking” erstanden und dazu noch “Loosing Weight with Ayurveda und Yoga”. Vor allem letztres ist sehr empfehlenswert. Gibt es auch auf deutsch.

Quelle: Amazon

Man soll nicht denken, dass Frau Dr. Verma empfiehlt, Gewicht durch regelmäßiges Yoga, tiefes Atmen und in die richtige Richtung gelenkte Energie zu verlieren. Nein, erklärt sie, das sei Unsinn. Auch ayurvedische Kost hilft nicht. Sondern wenig essen und d as Richtige essen. Und das Richtige beginnt schon früh morgen mit Kaligram, was einfach kleine schwarze Linsen sind mit so einem klitzekleinen weissen Fleckchen dran. Die soll man immer bereit haben, sie leicht kochen und sie gleich nach dem obligatorischen Glas warmen Wassers früh morgens vor sich hin mümmeln. Und tagsüber wird es auch nicht besser. Viel in Wasser gekochte grüne Bohnen, viel von diesem scheußlichen schwarzen Linsen. Und ihre Yogaübungen haben es auch in sich. Bei ihr ist Ayurveda keine sanfte Heilkunst mehr. Das ist schon wirklich Askese. So war das im Ayurveda Resort nie.

Obwohl auch da der sachliche Dr. Manosh mir nicht zu mehr Spiritualität verhelfen wollte, sondern meinte, ich sei zu dick und ich solle mich mehr bewegen.

So sind sie, die Inder.

 

 

 

 

Und weiter geht´s mit Janine´s Weihnachtsdinner 2011

Berg-Peer Janine 12. Dezember 2011

Ihr erinnert euch? Hattet ihr Erfolg mit dem Aioli? Ist gar nicht so einfach, oder? Aber schmeckt einfach köstlich. Ich habe in der Zwischenzeit bei Aldi viele Flaschen Champagner geholt – ich hatte doch Recht – die Gebrüder Albrecht enttäuschen uns zu Weihnachten nie. Wer nicht weiß, wovon ich rede, muss einfach auf

www.janinebergpeer.de/blog

gehen, da stehen alle Einzelheiten meines Weihnachtsmenus und das Rezept für die Crudités, mit denen wir dieses Jahr begonnen haben. Heute ist das Thema “Jakobsmuscheln in Honig-Ingwersauce an kleinen Gemüsen der Saison” dran. Ehrlich, das klingt toll und die Leute sind beeindruckt, aber tatsächlich ist das ein ganz einfaches Gericht. Das muss man aber niemandem sagen, sondern beiläufig erwähnen, dass man dieses Rezept von der Großmutter dieses total verrückten Rastafaris bekommen hat, mit dem man im letzten Jahr auf Jamaica ein bisschen geflirtet hat – was sonst sollte man auch sonst mit Rastafaris tun. Die Großmutter hat Sie ins Herz geschlossen und Ihnen dieses Rezept anvertraut, weil sie gleich gemerkt hat, dass eine spirituelle Verwandschaft zwischen euch besteht. Und diese Großmutter – natürlich eine entfernte Cousine von Marcus Garvey – war auch eine beeindruckende Person, die … und schon ist man Mittelpunkt des Weihnachtsdinners, der wer hat sonst schon so tolle Ferien gehabt? Wer will dann noch damit punkten, dass er über Sylvester nach Hiddensee fährt? Na Also. Und so sollte das dann später aussehen, auf jeden Fall so ähnlich:

Jakobsmuscheln an kleinen Gemüsen

Jakobsmuscheln an kleinen Gemüsen der Saison

Wir brauchen für 6 Personen:

12 wirklich schöne Jakobsmuscheln (nein, nicht von Aldi, hier ist ein gutes Fischgeschäft doch zu empfehlen)

12 klitzekleine rote Tomaten, 12 klitzekleine gelbe Tomaten

3 Frühlingszwiebeln, 1 Courgette, 1/2 halbes Päckchen Prinzesserbschen (die winzig kleinen)

viel Butter, Ingwer, Honig, Salz, Pfeffer.

Das könnt ihr aber wirklich erst machen, wenn die Gäste schon mit dem letzten Stückchen Baguette die Aiolischüsselchen auswischen und sich die Finger ablecken. Es geht schnell und muss sofort serviert werden. In eine etwas tiefere Pfanne ordentlich Butter geben und sanft schmelzen lassen. Keinesfalls darf die Butter braun werden! Dann die 12 Jakobsmuscheln hineingeben und sanft braten (Der Fischmensch hat sie uns natürlich schon aus den Schalen entfernt, so etwas mache ich nicht gerne.) In der Zwischenzeit gelbe und rote Tomaten in Hälften und die Courgette in kleine hübsche Stäbchen und das dicke Stück Ingwer schälen und in flache Plättchen schneiden. Die Frühlingszwiebeln in streichholzlange Stäbchen. Artikel weiterlesen »

retired and crazy

Berg-Peer Janine 7. August 2011

Guckt euch mal diesen wunderbaren Blog an. Ann Gordner reist durch die ganze Welt und berichtet darüber und stelle schöne Fotos ein.

www.retiredandcrazy.com