Janine Berg-Peer 15. Mai 2012
Ich will ab jetzt gesund leben. Das ist wichtig, damit man nicht krank stirbt, sondern gesund. Von meinen Profis bei der Kur habe ich den Rat erhalten, täglich eine Stunde flott spazieren zu gehen. Nein, ich brauche keine Nordic Walking-Stöcke und ich muss auch keinen Kurs machen. Einfach mit schnellem Schritt durch die Gegend marschieren.
Wenn ich etwas hasse, dann ist es Spazierengehen. Es ist so sinnlos und man kann auch schlecht dabei lesen. Ich habe es ausprobiert. Aber ein Blick in die Apotheken-Umschau sagt, das Spazierengehen einfach gegen alles hilft. Es ist furchtbar gesund.
Aber nun kommt´s: Die Apotheken-Umschau behauptet auch noch, dass es Spaß macht. Spaß? Spazierengehen? Weil, sagt die Apotheken-Umschau, beim strammen Spazierengehen Endorphine ausgeschüttet werden und die machen glücklich.
Endorphine, sagt Wikipedia, sind körpereigene Opioipeptide, die in der Hypophyse und im Hypothalamus von Wirbeltieren… Artikel weiterlesen »
Berg-Peer Janine 9. Februar 2012
kein Chaos mehr. Alles ist geordnet, der Bildschirm füllt sich. Und wenn ich es alles noch mal lese, gefällt es mir sehr gut. Auch solche Tage gibt es, davon bitte noch mehr. Das wars für heute.
Nein, natürlich kommt noch ein Buchtipp. Großartig. Sage ich das eigentlich immer? Lest es doch selbst, ihr werdet schon das richtige Wort finden. Niemand kann psychische Krankheit und vor allem die Kommunikation unter den Durchgeknallten so eindrucksvoll, plastisch und erheiternd wiedergeben. Die Frau schreibt einfach zu gut. Und sie schreibt über ihr eigenes Duchgeknalltsein. Eine wunderbare Schriftstellerin. Nein, es reicht nicht, den Film zu sehen, ob wohl Angelina Jolie großartig war. Man muss es lesen.
Susanna Kaysen: Durchgeknallt

Quelle: Amazon
Berg-Peer Janine 26. Januar 2012
Rein rechnerisch ist es wirklich überhaupt kein Problem, jeden Tag 1,34 Seiten zu schreiben. Das werde ich doch hinbekommen. Aber eben die Störfaktoren! Therapeutisch gesehen wird mir jeder sofort sagen, Du suchst geradezu Störfaktoren, damit Du nicht schreiben musst. Nein, nein, werde ich antworten, ich will schreiben, aber es gibt eben diese Störfaktoren… Naja, ihr kennt das, so eine Aussage ist en gefundenes Fressen für jeden Therapeuten, der darin sofort ungute Mechanismen entdeckt, von denen ich mich befreien sollte… Artikel weiterlesen »
Berg-Peer Janine 19. Januar 2012
Ich wollte dazu wirklich nichts mehr sagen. Alles Schlimme, alles Banale, alles Witzige wurde bereits gesagt. Ich könnte nur etwas plagiieren und das wollen wir ja heute alle nicht mehr.
Aber es ist etwas Schreckliches passiert. Es ist mir sehr unangenehm und ich hatte nie gedacht, dass mir so etwas passieren könnte. Aber es ist passiert: Bundespräsident Wulff tut mir leid! Artikel weiterlesen »
Berg-Peer Janine 8. Januar 2012
Nun sind es noch 297 Tage, es geht also voran. Und wenn man erst mal angefangen hat, dann geht es wunderbar weiter. 15 Seiten in zwei Tagen ist nicht schlecht, oder?
Aber ich muss lernen, mit den Störfaktoren umzugehen. Ein Störfaktor kann zum Beispiel fehlende Milch sein. Ich trinke meinen Espresso einfach nicht gern ohne Milch. Nein, nicht italienisch schick aufgeschäumt, einfach kalte Milch, damit der Doppelte sogleich mundwarm ist und in einem Schluck hinuntergespült werden kann. Artikel weiterlesen »