Schreiben

Schreibtagebuch Tag 266: Schreiben geht wie von selbst

Berg-Peer Janine 9. Februar 2012

kein Chaos mehr. Alles ist geordnet, der Bildschirm füllt sich. Und wenn ich es alles noch mal lese, gefällt es mir sehr gut. Auch solche Tage gibt es, davon bitte noch mehr. Das wars für heute.

Nein, natürlich kommt noch ein Buchtipp. Großartig. Sage ich das eigentlich immer? Lest es doch selbst, ihr werdet schon das richtige Wort finden. Niemand kann psychische Krankheit und vor allem die Kommunikation unter den Durchgeknallten so eindrucksvoll, plastisch und erheiternd wiedergeben. Die Frau schreibt einfach zu gut. Und sie schreibt über ihr eigenes Duchgeknalltsein. Eine wunderbare Schriftstellerin. Nein, es reicht nicht, den Film zu sehen, ob wohl Angelina Jolie großartig war. Man muss es lesen.

Susanna Kaysen: Durchgeknallt

Quelle: Amazon

Mein Schreibtagebuch: Noch 280 Tage und 196 Seiten!

Berg-Peer Janine 26. Januar 2012

Rein rechnerisch ist es wirklich überhaupt kein Problem, jeden Tag 1,34 Seiten zu schreiben. Das werde ich doch hinbekommen. Aber eben die Störfaktoren! Therapeutisch gesehen wird mir jeder sofort sagen, Du suchst geradezu Störfaktoren, damit Du nicht schreiben musst. Nein, nein, werde ich antworten, ich will schreiben, aber es gibt eben diese Störfaktoren… Naja, ihr kennt das, so eine Aussage ist en gefundenes Fressen für jeden Therapeuten, der darin sofort ungute Mechanismen entdeckt, von denen ich mich befreien sollte… Artikel weiterlesen »

Zu Bundespräsident Wulff: Es ist etwas Schreckliches passiert!

Berg-Peer Janine 19. Januar 2012

Ich wollte dazu wirklich nichts mehr sagen. Alles Schlimme, alles Banale, alles Witzige wurde bereits gesagt. Ich könnte nur etwas plagiieren und das wollen wir ja heute alle nicht mehr.

Aber es ist etwas Schreckliches passiert. Es ist mir sehr unangenehm und ich hatte nie gedacht, dass mir so etwas passieren könnte. Aber es ist passiert: Bundespräsident Wulff tut mir leid! Artikel weiterlesen »

Schreiben macht doch keine Arbeit – aber Störfaktoren ausstellen!

Berg-Peer Janine 8. Januar 2012

Nun sind es noch 297 Tage, es geht also voran. Und wenn man erst mal angefangen hat, dann geht es wunderbar weiter. 15 Seiten in zwei Tagen ist nicht schlecht, oder?

Aber ich muss lernen, mit den Störfaktoren umzugehen. Ein Störfaktor kann zum Beispiel fehlende Milch sein. Ich trinke meinen Espresso einfach nicht gern ohne Milch. Nein, nicht italienisch schick aufgeschäumt, einfach kalte Milch, damit der Doppelte sogleich mundwarm ist und in einem Schluck hinuntergespült werden kann. Artikel weiterlesen »

Der Countdown läuft: Noch 299 Tage: Dann muss das neue Buch fertig sein!

Berg-Peer Janine 7. Januar 2012

Es klingt ja nach viel Zeit, aber auch 299 Tage können wie im Flug vergehen. Und wenn dann mal so ein Tag kommt, so wie heute, an dem die schriftstellerische Lust ein bisschen auf sich warten lässt, dann ist eine kleine Excel-Tabelle  mit den noch übrigen Tagen eine schöne Abwechslung. Heute, also an Tag 299, war so ein Tag. Ich weiß, es gibt Menschen, die zur Entspannung und aus Freude nicht zu Excel-Tabellen greifen, aber ich kann das nicht verstehen. Excel-Tabellen geben mir so ein Gefühl von Ordnung und Struktur. Und dann kann ich mich auch noch designerisch austoben: Farbig hinterlegen, Wochenenden optisch hervorheben, Meilensteine einfügen, Zeit fürs Korrekturlesen vorsehen und an strategisch wichtigen Tagen auch noch Kommentare einfügen, z. B. “Nun aber, Janine”! oder “Schließe sofort das Excel-Programm!” oder gar “Janine, willst Du wirklich Deine Agentin und Deine Lektorin traurig machen?” Artikel weiterlesen »

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